Historischer Verein Alt-Tilly e.V. Verein zur Darstellung historischen Lebens im 30jhr, Krieg
 

Tilly-Lied

Das Tilly-Lied ist aus historischen Gr�nden hier ver�ffentlicht. Von Inhalt und Text distanzieren wir uns im Zeichen der �kumene.

Historischer Verein Alt-Tilly e.V.

1. Es schl�gt ein fremder Fink im Land,
ra-di-bim-mel, ra-di-bam-mel, ra-di-bumm. Die Luft, die riecht wie angebrannt, der Tilly der zieht um. Es klingt so fein, ra-di-bimm, bumm, bamm,
in majorem Dei gloriam, die Pfeife und die Trumm, die Pfeife und die Trumm.

2. Die Rose bl�ht, der Dorn der sticht, das steht in jedem Krug,
wer gleich bezahlt, vergi�t es nicht, des Z�gerns ist genug. Die Lutherschen die m�ssen dran mit Haus und Hof, mit Maus und Mann, denselben gilt der Zug.

3. Der Wind der weht, der Hahn der kr�ht, die rote Flamme loht, der Tod uns treu zur Seite steht und auch die schwere Not; ein falsches Wort geht um im Land, so mancher, welcher zu ihm stand, den fra� der bittre Tod.

4. Der Tilly ist von Leibe klein, sein Schwert ist meilenlang. Und wenn es blitzt, so schl�gt es ein, dann setzt es Brand und Stank; hinunter mu� die L�genbrut, was einer gegen diese tut, der Herrgott wei� ihm Dank.

5. Das Liedlein ist zu End gebracht, und der`s gesungen hat, der hat der Beute viel gemacht und trank an Wein sich satt; er nennt sich T�nnes Tielemann und steckte drei�ig D�rfer an, des wurde er nicht matt.

Quelle: Hermann L�ns, Das R�pelliederbuch von Landsknechten, Kriegsleuten und wilden Gesellen, Walter Severin Verlag, Hagen i. W., 1922